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Aktuelle Termine:
 
 
Samstag, 05.05.2012
Max-Joseph-Straßenfest
Besuchen Sie unseren Stand auf dem Straßenfest (zwischen 14 und 22 Uhr).
Informationen zum Fest auf:
 
 
 
 
Donnerstag, 05.04.2012
Kollektiver Kirchenaustritt zum Hasenfest
Nähere Informationen auf
 
 
 
 
 
Bund für Geistesfreiheit Rhein-Neckar
präsentiert:
 
Musikalisch-Freigeistiger Salon
Sieben Veranstaltungen zwischen Februar und November 2012 in der Galerie Melnikow,
Theaterstr. 11, Heidelberg-Altstadt.
 
Erster Termin:
Donnerstag, 23.02.2012
Tango, Geist und Eros
 
Zweiter Termin:
Mittwoch, 28.03.2012
Die Freiheit der Religionskritik
 
Dritter Termin:
Mittwoch, 23.05.2012
Religionsfreiheit, eine Lizenz zum Töten?
 
Vierter Termin:
Dienstag, 12.06.2012
Kunstfreiheit und Religion
 
Nähere Informationen und weitere Termine gibt es auf
 
 
 
Bisherige Termine:
 
 
12.02.2012
Internationaler Darwin-Tag
 
 
Freitag, 06.01.2012
Infostand beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten.
 
 
 
 
 
Donnerstag, 22.09.2011
Unsere Teilnahme an der Demonstration gegen den Papstbesuch in Berlin...
 
Start am Potsdamer Platz
Unter den Linden (Berliner Dom)
Die "Prügelnonne" und Werbung für den Kirchenaustritt, im Hintergrund Springer-Hochhaus mit Papst-Werbung.
Zwei Freunde
 
 
 
Freitag, 09.09.2011
Podiumsdiskussion in Worms
Thema: Wieviel Religion braucht die Kultur?
 
 
 
Unsere Podiumsdiskussion in Worms war ein toller Erfolg. Zahlreiche Besucher konnten eine spannende und kontroverse Diskussion verfolgen.
Dazu die Wormser Zeitung und der hpd:
 
 
 
 
Juli 2011
GBS-Rhein-Neckar-Sommerfest in der Pfalz.
 
 
 
 
 
 
Samstag, 28.05.2011
Infostand in Mannheim
 
 
 
 
 
Sonntag, 27.02.2011
Thema: Wieviel Kirche braucht der Staat?
Podiumsdiskussion der evangelischen Kirche Walldorf
 
Mit (von rechts nach links) Kabarettist Arnim Töpel (Moderator), Traugott Schächtele (Prälat), Christiane Staab (Bürgermeisterin), Peter Mussler (GBS Rhein-Neckar).
 
 
 
 
 
 
 
Montag, 14.02.2011
Infostand in Ludwigshafen
im Foyer der Berufsschule Wirtschaft II
 
 
 
Ein Religionslehrer fühlte sich durch uns gestört. Daraufhin wurde die Genehmigung von der Direktorin - eine Stunde nach dem Aufbau des Stands - zurückgezogen...
Weitere Informationen hierzu im Jahresrückblick 2011
 
 
 
 
Samstag, 05.02.2011
10:23-Aktion: Homöopathie - Nichts drin, nichts dran
GBS-Rhein-Neckar-Vertreter in Frankfurt mit dabei
 
 
 
 
Samstag, 11.12.2010
Infostand in Mannheim - Paradeplatz.
 
Wir hatten nicht ganz so viel Zulauf wie in Heidelberg, dafür war es skurriler ...
 
 
In Mannheim wimmelt es von Heilsversprechern. Jeden Samstag gibt es Infostände von islamischen und christlichen Fundamentalisten. Sie proklamieren für sich das Recht der freien Meinungsäußerung und das Recht des freien Glaubens und negieren gleichzeitig andere Menschenrechte als wäre dies selbstverständlich. Sie propagieren Menschen- und Weltbilder, die mit den Werten von Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Gleichberechtigung von Homosexuellen und Heterosexuellen nicht vereinbar sind. Sie sind homophob, antidemokratisch, frauenfeindlich, rückwärtsgewandt und unaufgeklärt. Sie glauben an absolute Wahrheiten, Götter, Propheten und heilige Schriften. Sie denken autoritär und totalitär. Und damit nerven sie die Passanten in Mannheim. 
Diesem Irrsinn haben wir uns am 11. Dezember 2010 - vor dem 3. Advent  -  mit einem kleinen Info-Stand am Paradeplatz entgegengestellt. Dabei haben wir versucht an unsere westlichen Werte zu erinnern. An die Werte von Humanismus und Aufklärung. Das sind die Werte des deutschen Grundgesetzes, der europäischen Union sowie aller westlichen Staaten: Sie bestehen im Wesentlichen aus Demokratie, Freiheit und den Menschenrechten. Ausgestattet mit Flyern, Bannern und Plakaten standen wir den ganzen Vormittag und Nachmittag in der Kälte und suchten das Gespräch mit den Passanten.
Christliche Fundamentalisten stellten sich, in ihrer gewohnt dreist-schmerzfreien Manier, direkt neben unseren Stand und missionierten drauflos. Mit Geschenken für Kinder und Erwachsene, "einfühlsamen Missionsgesprächen" für Jugendliche und einer elektronisch verstärkten Weihnachtspredigt, die nicht nur uns auf den Geist ging. Zum Glück wurden sie schon gegen Mittag vom Ordnungsdienst verscheucht. Sie hatten scheinbar keine Genehmigung. Die Islamisten mit riesigen Vollbärten und Turbanen - junge Männer, verkleidet wie Statisten eines Historienfilms  - verkündeten nur wenige duzend Meter weit entfernt ihre mittelalterlich-menschenfeindliche Weltsicht.
Das Mannheimer Publikum war - leicht verstört - uns gegenüber sehr zurückhaltend, ganz anders als das Heidelberger Publikum. Wer Woche für Woche das gleiche traurige Schauspiel religiöser Fundamentalisten angucken muss, dem vergeht wahrscheinlich irgendwann die Lust an Diskussionen auf der Straße. Einige interessante Gespräche entwickelten sich dennoch, die meisten Passanten befanden sich aber im vorweihnachtlichen Geschenkeeinkaufsfieber und hatten wenig Zeit zum Verweilen. Die niedrigen Temperaturen taten ihr Übriges. Es war für uns alle auf jeden Fall ein interessantes und meistens amüsantes Erlebnis, einmal das Treiben der Innestädter einen ganzen Tag lang beobachten zu können.
Demnächst werden wir uns dann in Ludwigshafen blicken lassen, wahrscheinlich schon im Februar 2011. Nach Mannheim und Heidelberg werden wir erst wieder zu einer angenehmeren Jahreszeit kommen, voraussichtlich im Frühjahr 2011. Bis dahin müssen die Mannheimer Bürger mit den religiösen Predigern, Sängern und Bartträgern vorlieb nehmen.
 
 
 
Samstag, 02.10.2010
Erster Infostand in Heidelberg
Fußgängerzone, Anatomiegarten
 
 
 
Leitthema unseres Infostandes war: "Trennung von Staat und Kirche" Wir beantworteten Fragen, warum man aus der Kirche austreten sollte und gaben praktische Tips zum Kirchenaustritt.
 
"Glaubst Du noch oder denkst Du schon ?"  War unsere Aufforderung mit uns in den Dialog zu treten. Die Resonanz war beachtlich. Wir stießen weitgehend auf offene Ohren. Viele Besucher unseres Infostandes zeigten sich sehr erfeut, daß es eine Gruppe, wie die unsere gab. Wenigen waren wir bekannt. Viele sind nun neugierig auf uns geworden. Etliche haben geradzu darauf gewartet Gleichgesinnte zu treffen.
Natürlich gab es auch Einige, die unsere Standpunkte nicht teilten. Doch auch hier überwog die Diskussionslust und es entwickelte sich so manches Gespräch.
 
Wir werden wiederkommen - irgendwo in der Region, demnächst, versprochen. 
 
Versuchen Sie sich selbst einmal an unser Religionsquiz. Wüßten Sie es ? ...
 
 
 
Zu Frage 1:
 
Diese Beurteilung der eigenen Religion könnte auch von Mutter Theresa,
dem Dalai Lama, Papst Benedikt XVI oder Bischof Tutu stammen.
Tatsächlich hat sie der Chef des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama Bin Laden
im November 2002 formuliert*, ein Jahr nach dem Terroranschlag auf das
World Trade Center in Yew York am 11. September 2001.
Offensichtlich stehen solche positiven Einschätzungen der eigenen Religion
für deren religiöse Führer nicht im Widerspruch mit der Durchführung
barbarischer Terrorakte.
Auch dem Christentum ist diese Ambivalenz eigen, zieht es doch eine Blutspur
durch seine zweitausendjährige Geschichte. Karl Heinz Deschner hat dies in
seinen Büchern, "Die Kriminalgeschichte des Christentums" Band 1 - 9,
umfassend dokumentiert.
Erst Aufklärung und  Demokratie auf der Grundlage der allgemeinen
Menschenrechte bieten die Chance eines friedlichen Zusammenlebens
"... und der völligen Gleichstellung aller Menschen, unabhängig von ihrer
Hautfarbe, ihrem Geschlecht oder ihrer Sprache". 
 
* Die Reden des Osama Bin Laden
Diederichs Verlag 2006, Seite 138
(Hg.): Marwan Abou-Taam und Ruth Bigalke
 
Zu Frage 2:
 
Albert Einstein steht wie kein Anderer fast symbolhaft für  wissenschaftliches
Denken und menschliche Intelligenz und wird zunehmend von Vertretern der
christlichen Religion für ihre monotheistische Weltanschauung mißbräuchlich
vereinnahmt. Als Beispiel wird gerne das angebliche Zitat "Gott würfelt nicht"
verwendet, welches aus dem Original "Glauben Sie denn im Ernst, der Herrgott
würfelt?" verfremdet wurde.
Einstein bezeichnete sich selbst als religiös, aber nicht im Sinne des
Monotheismus, sonden in Sinne des Pantheismus. Folgendes Zitat (übersetzt
aus dem Englischen) bringt dies sehr schön zum Ausdruck:
"Was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, war natürlich
eine Lüge; eine Lüge, die systematisch wiederholt wird.
Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott, und ich habe das nie geleugnet,
sondern klar zum Ausdruck gebracht. Wenn etwas in mir ist, das religiös genannt
werden kann, dann ist es die grenzenlose Bewunderung der Struktur der Welt,
so weit unsere Wissenschaft sie sichtbar machen kann" **
 
*  Albert Einstein
   Mein Weltbild
   Ullstein Verlag 2005, Seite 12
   (Hg.):  Carl Seelig
 
** Albert Einstein: Briefe
   Diogenes Verlag, Zürich 1981, Seite 43
   (Hg.) Helen Dukas
 
Zu Frage 3:
 
Vier Bibelseiten zuvor (Matthäus 5, 43-44) predigt Jesus von der
Nächstenliebe: "Du sollst deinen Nächsten lieben" und "... Liebt eure
Feinde ...". Es ist ein Beispiel für die Widersprüchlichkeit der Bibel und
dafür, dass man aus diesem Buch jeweils das zitieren kann, was einem
ins eigene Konzept passt. Dies haben wir zur Offenlegung der
biblischen Widersprüche mit obigem Zitat getan und dies wird in jedem
Gottesdienst und in jeder Bibelstunde mit dem Ziel einer positiven
Deutung der Bibelsprüche praktiziert.
 
* Neues Testament
  Matthäus 10, 34-37
  Elberfelder Übersetzung 2005
 
Zu Frage 4:
 
In der öffentlichen Darstellung der Biographie Martin Luthers (1483 - 1546) wird
sein letztes Lebensdrittel ab ca. 1530 fast völlig ausgeblendet. Es wird gerne darauf
hingewiesen, dass nach dem Anstoss der Reformation und der Übersetzung der
Bibel ins Deutsche, Martin Luther für die Konvertierung der Juden zum christlichen
Glauben geworben hat und in der Erwartung, dass dies massenhaft geschieht, den
Juden wohlwollend gesonnen war. Nachdem die Konvertierung der Juden ausblieb,
entwickelte sich Luther zum grössten Hassprediger wider die Juden in seiner Zeit. 
In seinem Buch "Von den Jüden und iren Lügen" 1543, schrieb Luther die Vorlage
zum Holocaust, wobei die Nazis 400 Jahre später, Luthers ‚treuen Rat' de facto
Punkt für Punkt umgesetzt haben. Adolf Hitler war ein Bewunderer Martin Luthers:
"Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung,
sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen" (Adolf Hitler 1923).
In den filmischen Dokumentationen Luthers wird dies fast systematisch unterschlagen:
- 2003: Luther (Kinofilm), der dokumentarische Spielfilm endet ca. im Jahre 1530.
                Luthers Entwicklung zum Judenfeind wird völlig ausgeblendet.
                Die Evangelische Kirche in Deutschland war an der Produktion des Films beteiligt.
- 2008: ZDF-History. "Die Deutschen", Folge 4: "Luther und die Nation" diese Dokumentation
                 wird mit viel Werbeaufwand angekündigt und läuft zur besten Sendezeit.
                 Der Film springt von ca. 1530 in das Jahr 1547, ein Jahr nach Luthers Tod.
                 Luthers Entwicklung zum Judenfeind wird völlig ausgeblendet.
 
Im Frühjahr 2009 zeigt das ZDF in der Reihe ZDF-History den Film "Von Jesus zu Benedikt".
Hierin werden 2000 Jahre Chritentum in 45 min abgehandelt, wobei ca. 5 min für Martin Luther
verwendet werden. Hier erfolgt auch ein Hinweis auf den "späten Luther" und seinen Judenhass.
Das Buch "Von den Jüden und iren Lügen" wird ca. 30 sekunden vorgestellt und die damalige
evangelische Landesbischöfin Margot Käßmann bezeichnet Luthers Verhalten als eine "enttäuschte
Liebe" zu den Juden. Der Film wurde an einem Sonntag gegen 23 Uhr ausgestrahlt und erreichte
nur eine kleine Einschaltquote.
 
* Martin Luther
  Von den Jüden und iren Lügen
  Wittenberg 1543
 
Zu Frage 5:
 
Im Zusammenhang mit dem Ersten Gebot der christlichen "Zehn Gebote"
- "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.  ... Denn ich der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: bei denen,
die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;" - erscheint
obiges Bibelzitat wie eine Terrordrohung gegenüber Nichtgläubigen und deren Nachkommen bis in die vierte Generation.
 
* Altes Testament
  5 Mose 28, 15 - 27,  Elberfelder Übersetzung 2005
 
 
Freitag,  06.11.2009
Podiumsdiskussion der GBS Rhein-Main
iFrankfurt, Saalbau Bornheim
Thema: Interkulturelle Werte = Universelle Werte / Chance oder Illusion?
 
 
Unsere Gesellschaft ist kulturell vielfältig und einheitlich zugleich. Verschiedene Traditionen bereichern das Miteinander, können tatsächliche Integration aber auch hemmen. Was uns hingegen eint, sind die aufgeklärten und demokratischen, d.h. die humanistischen Grundlagen unserer Kultur, mit deren Hilfe auch ideologische Gräben überwunden werden können. Die Podiumsdiskussion zeigt auf, welchen Beitrag nicht-religiöse Menschen zu einem friedlichen Zusammenleben leisten können.
 
Die Diskussionsteilnehmer/ -innen:
Dr. Hermann Düringer, Direktor der Evangelischen Akademie Arnoldshain
Ulrike Foraci, Geschäftsführerin des hessischen Landesausländerbeirats
Ünal Kaymakci, Stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen/IRH
Jochen Beck, Säkulare Humanisten Rhein-Main, Friedberg
Dirk Winkler, Säkulare Humanisten Rhein-Main, Limburgerhof
 
Diskussionsleitung:
Martin Wagner, DiKoM, Frankfurt