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Die gesellschaftlichen Regeln kommen nicht aus dem Glauben, sondern aus der Vernunft.
Ulrich Wickert
 
Ich widerspreche entschieden Ihrer Ansicht, dass Religionen etwas zur Befriedung in der Welt beitragen. Erstens sprechen die historischen Erfahrungen eindeutig dagegen. Es ist erst eine sehr kurze Zeit, dass die Religionen sich friedlich benehmen. Und zwar nicht aus eigener Einsicht, sondern weil sie dazu durch die Säkularisierung und Aufklärung genötigt wurden. Und wenn Sie heute, mit der Erfahrung die wir haben, sagen, die tragen zur Befriedung der Welt [bei], kann ich sagen vielleicht. Aber nicht mehr, als ein Alkoholproduzent zur Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt.
Henryk M. Broder
 
Die Menschen werden unwissend, aber nicht dumm geboren; dumm macht sie erst die Erziehung.
 
Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.
Arthur Schopenhauer
 
Wenn Gott die Gebete der Menschen erfüllen würde, wären schon lange alle Menschen zugrunde gegangen, da sie andauernd viel Schlimmes gegeneinander erbitten.
Epikur
 
Die Glocke stört
es stört der Muezzin
Man bringe sie zum Schweigen
die wie ihn
Peter Hacks
 
Advent ist, wenn der Pfaffe schreit
Besinnlichkeit, Besinnlichkeit.
Peter Hacks
 
Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus; im Kommunismus ist es genau umgekehrt.
Verfasser unbekannt
 
Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn beseitigen.
Michail Bakunin
 
Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.
Bertold Brecht
 
Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.
Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe
 
Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch zehntausend Jahre stehen kann, und Niemand recht zu Verstand kommt.
Johann Wolfgang von Goethe
 
Einwandfrei steht heute fest, dass sich Gott noch niemals als Schöpfer vorgestellt hat.
Eckhard Henscheid
 
Mit dem Glauben an einen einzigen Gott wurde wie unvermeidlich die religiöse Intoleranz geboren, die dem Altertum vorher – und noch lange nachher – fremd geblieben war.
Sigmund Freud
 
Nur die Gläubigen glauben zu wissen.
Silvia Bovenschen
 
Die Vermessenheit tief religiöser Menschen ist die gefährlichste Sache in der heutigen Welt.
Daniel Dennett
 
Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.
Richard Dawkins
 
An einen Gott, den ich verstehen würde, könnte ich nicht glauben.
aus dem Gästebuch einer christlichen Internetseite
 
Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?
Kirchenlehrer Augustinus
 
Lieber Gott,
nimm es hin,
dass ich was Besondres bin,
und gib endlich einmal zu,
dass ich klüger bin als du!
Robert Gernhardt
 
Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.
Friedrich Nietzsche
 
Ewige Lügen setzen noch keine ewige Wahrheit voraus.
Karlheinz Deschner
 
Jeder hat zunächst den Gottesglauben, den man ihm aufgeschwatzt hat; aber allmählich hat er den, den er verdient.
Karlheinz Deschner
 
Christentum – die Religion der Frohen Botschaft mit der Kriegsbemalung. Die Liaison eines Gesangsvereins mit einer Feuersbrunst.
Karlheinz Deschner
 
Niemand vor Stalin und Hitler hat in Europa das menschliche Leben so unentwegt aufs äußerste verachtet und in den Staub getreten, ja, dies noch - Gipfel zynischer Perversion - als 'gottgewollt' verkündet, wie die christliche Kirche.
Karlheinz Dechner
 
Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und 'Halleluja' zu rufen. Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein fast zwei Jahrtausende hindurch zu lügen, zu fälschen, zu täuschen. Wo sonst noch gibt es diese atemverschlagende Mischung von Wolfsgeheul und Friedensschalmei, Weihnachtsbotschaft und Scheiterhaufen, von Heiligenlegende und Henkersgeschichte, wo sonst ist allumfassendes Liebespalaver und der praktisch alles verschlingende Hass, wo sonst eine Religion die aus Liebe tötet, aus Liebe foltert, aus Liebe raubt, erpresst, entehrt, verteufelt und verdammt? Das ganze heisst nicht Geisteskrankheit, das ganze heisst Christentum!
Karlheinz Deschner
 
Mit und ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion.
Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträger
 
Kein Zeugnis reicht, ein Wunder zu bestätigen, außer das Zeugnis ist von der Art, daß seine Unrichtigkeit ein größeres Wunder wäre als das Ereignis, das das Zeugnis bestätigen soll.
David Hume
 
Die verhängnisvolle Neigung der Menschheit, über etwas, das nicht länger zweifelhaft ist, nicht weiter nachzugrübeln, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer.
 
So sehr uns auch unterschiedliche Kulturen voneinander trennen mögen, es ist die menschliche Natur, die uns miteinander verbindet. Wir alle brauchen saubere Luft zum Atmen, brauchen Nahrung, um unseren Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Wir alle lachen, weinen, lieben, hoffen, trauern. Kurzum: Wir alle kennen Wohl und Wehe. Und genau dies ist der Grund, warum Relativismus im konkreten Lebensvollzug scheitert: Es ist eben nicht beliebig, welche Werte und Normen das Zusammenleben der Menschen bestimmen. ... Menschenrechtsverletzungen innerhalb anderer kultureller Traditionen zu tolerieren, würde voraussetzen, daß wir das Wohl und Wehe der davon betroffenen Menschen ausblenden.
... Der humanistisch-aufklärerische Standpunkt tut daher gut daran, die Unteilbarkeit der Menschenrechte in den Vordergrund zu rücken, und tut ebenfalls gut daran, Individuen - nicht Traditionen - unter Schutz zu stellen. Denn nur Individuen sind in der Lage Wohl und Wehe zu empfinden.
Michael Schmidt-Salomon
 
Ich mißbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tode Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.
Voltaire
 
Man kann die Probleme dieser Welt nicht mit denselben Denkweisen überwinden, mit denen man sie verursacht hat.
Einstein
 
homo res sacra homini - Der Mensch ist dem Menschen heilig.
Seneca
 
Wenn mich jemand widerlegen und davon überzeugen kann, daß mein Denken oder Tun nicht richtig ist, dann werde ich meinen Standpunkt mit Freuden ändern. Denn ich suche die Wahrheit, die noch nie einem Menschen geschades hat; Schaden erleiden nur der, der bei seien Irrtum und Unverstand bleibt.
Marc Aurel
 
Wo es an Wissen fehlt, gibt der Glaube erfundene Antworten.
 
Trau keinem erhabenen Motiv, wenn sich auch ein elementareres finden läßt. 
 
Jede Theorie, die deinen Wünschen entspricht ist verdächtig.
David Hume
 
Gegen den Pantheismus habe ich hauptsächlich nur dieses, daß er nichts besagt. Die Welt Gott nennen, heißt, sie nicht erklären, sondern nur die Sprache mit einem überflüssigen Synonym des Wortes Welt bereichern.
Schopenhauer
 
Wem es gelingt, unabhängig seiner selbst eine Aussage über die Welt zu machen, der möge sich bitte bei mir melden; ich hätte da noch ein paar Fragen.
 
Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben.
Arthur Schopenhauer
 
Während Wissenschaftler wissen, dass sie nur etwas "glauben", was heute angemessen erscheint, glauben Gläubige etwas zu wissen, was auch morgen noch gültig sein soll, obwohl es schon heute widerlegt ist.
 
Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen.
Sigmund Freud
 
Theologie ist die Kunst, Dinge zu beweisen, die es nicht gibt und die Keiner wirklich braucht.
 
Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut; wenn ich Schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion.
Abraham Lincoln
 
Der gemeine Mann betrachtet die Religion als wahr, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.
Seneca
 
Es gibt mehr Religionen als es Wahrheiten gibt.
Werner Mitsch
 
Religion ist die Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter.
Rudolf von Delius
 
Wie schad, dass ich kein Pfaffe bin.
Das wäre so mein Fach.
Ich bummelte durchs Leben hin
Und dächt' nicht weiter nach.
Wilhelm Busch